Ferienimmobilien – Billiger wird es nicht mehr

Immobilien statt Aktien – das ist derzeit der Wunsch vieler Anleger. Lohnen kann sich der Kauf im Ausland: Die schlechte Wirtschaftslage drückt die Preise vor allem in Griechenland und Spanien. Wo es jetzt Villen zum Schnäppchenpreis gibt.
Breite Fensterfronten erlauben uneingeschränkte Aussicht auf die malerische Bucht und den Strand. Blickfang im Erdgeschoss ist eine offene Küche mit Ess- und Wohnbereich nebst Kamin. Im Untergeschoss sind drei Schlafzimmer und ein stylisches Bad. Den Außenbereich dominiert ein 32 Quadratmeter großer Pool. Preis des ein Jahre alten Objekts: 385 000 Euro.Wo gibt es denn solche Schnäppchen? In Lindos, dem Hot Spot von Rhodos. „Infolge der Schuldenkrise in Griechenland sind die Preise für Objekte auf der Sonneninsel seit April 2010 je nach Standort um zwischen fünf und 30 Prozent gefallen“, bilanziert Georg Petras, Geschäftsführer der renommierten Maklerkette Engel & Völkers auf Rhodos. Weitere Preissenkungen aber hält der Profi gegenwärtig für „unwahrscheinlich“, da das Gros der Eigentümer bereits ihre Schmerzgrenzen unterschritten hätten und lieber vermieteten, als noch mehr mit dem Preis runterzugehen. „Der Zeitpunkt zum Kauf von Ferienimmobilien ist daher jetzt top“, erklärt der Insel-Statthalter von Engel & Völkers. Zudem seien durch ein wie in Deutschland funktionierendes Katasteramt die Eigentumsverhältnisse auf der Insel eindeutig geklärt. Und für hohe Lebensqualität auf Rhodos sprechen neben dem milden Klima gute Restaurants, Top-Hotels, Ärztezentren und eine Privatklinik.

Nicht nur Rhodos ist ein Käufermarkt. Engel & Völkers glaubt, dass auch auf den beliebten Baleareninseln Mallorca und Menorca die dank eines Überangebots in der Spitze um bis zu 30 Prozent gestürzten Preise für Villen und Apartments nunmehr ihren Tiefststand erreicht hätten.

Grund genug, die Märkte eingehend zu beleuchten.

Original-Artikel: http://www.focus.de