Berlins teuerste Bezirke

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Berliner Eigentumswohnungen werden immer teurer! Besonders die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow sind von der Explosion der Kaufpreise stark betroffen: Hier sind für Immobilienkäufer kaum noch Schnäppchen drin!
 

Denn wer sich eine Wohnung in einem dieser beliebten Bezirke kaufen möchte, der sollte die Taschen ordentlich voll haben: Eine gebrauche Eigentumswohnung kostet hier durchschnittlich mehr als 2.000 Euro pro Quadratmeter!

Anders sieht es hingegen im Bezirk Spandau aus: Wer eine Immobilie im Westen von Berlin erwerben möchte, der findet hier Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von circa 1.049 Euro. Das geht aus dem Kaufpreisspiegel hervor, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) veröffentlicht hat. Die Grundlage sind hierbei die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen für Wohnungen in der Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern.

Friedrichshain-Kreuzberg: teuerste Bezirk von Berlin

Demnach werden die höchsten Durchschnittspreise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg verlangt. Hier liegt der derzeitige Quadratmeterpreis bei circa 2.140 Euro. Doch es geht noch besser: Die Spitzenpreise liegen in diesem Bezirk sogar bei 2.649 Euro!

Mitte: liegt auf dem zweiten Platz

Zu dem zweitteuersten Bezirk von Berlin zählt Mitte. Hier gibt es die typischen Angebotspreise von 2.050 Euro pro Quadratmeter, aber auch Höchstpreise von knapp 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Pankow: ebenfall teuer

Ähnlich sieht das Ganze auch in Pankow aus. Die Durchschnittspreise haben sich hier bei 2.250 Euro verankert. Aber es gibt auch Spitzenwerte, in einer Höhe von 2.634 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Pankow mit Friedrichshain-Kreuzberg fast gleich auf.

Die Studie bestätigt zudem, dass in allen drei Bezirken ein Berliner Durchschnittshaushalt mehr als das Sechsfache seines Jahreseinkommens aufbringen, um eine Wohnung aus dem Bestand zu erwerben.

Lichtenberg: eine mögliche Alternative

Wer mit diesen Preis-Entwicklungen nicht mithalten kann, der sollte sich lieber eine Wohnung in einem anderen Bezirk von Berlin suchen. Ein mittleres Preisniveau herrscht beispielsweise in dem Bezirk Lichtenberg. Hier liegt der Quadratmeterpreis für eine Wohnung bei 1.406 Euro.

Tempelhof-Schöneberg sind mit einem Preis von 1.611 Euro pro Quadratmeter wesentlich preiswerter, als Friedrichshain-Kreuzberg oder auch Mitte.

Auch in Steglitz-Zehlendorf sieht die Wohnsituation derzeit besser aus: Immobilienkäufer müssen hier mit einem Preis von 1.656 Euro pro Quadratmeter rechnen. Das bedeutet, dass Käufer für eine gebrauchte Eigentumswohnung in Steglitz-Zehlendorf etwa das Vier- bis Fünffache ihres Jahreseinkommens aufwenden müssen.

Zuerst erschienen auf:

news.immobilo.de/2014/10/29/

Widerrufsrecht für Maklerverträge

Neue EU-Richtlinie: Immobilienmakler sind nun dazu verpflichtet ihre Kunden über das Widerrufsrecht aufzuklären. Dennoch richten sich nicht alle Immobilienprofis nach dieser Vorgabe. Sie könnten ihre Provision verlieren.

Durch eine neue EU-Verbraucherrichtlinie, die Mitte Juni in Kraft getreten ist, haben Kunden mehr Rechte bei der Immobilienvermittlung. Die wichtigste Neuerung unter den Richtlinien zur Wohnungsvermittlung betrifft auch Maklerverträge. Entsprechende Umstände erlauben einen Widerruf des Vertrages auch nach Abschluss. Konkret betrifft dies Verträge die entweder nicht in geschlossenen Geschäftsräumen oder über sogenannte Fernwege, beispielsweise E-Mails und Briefe, abgeschlossen wurden. Innerhalb dieses Rahmens steht den Kunden ein befristetes Widerrufsrecht zu, über das sie vom Makler ordnungsgemäß aufgeklärt werden müssen. Dazu gehört auch ihnen ein Widerrufsformular auszuhändigen. Die Widerrufsfrist endet 14 Tage nach Vertragsabschluss, beginnt allerdings nicht ehe der Kunde über selbige belehrt wurde.

Wie gehen Makler damit um?

Bei der Immobilienvermittlung geht es wie in so vielen anderen Bereichen um Transparenz. Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, welche Leistungen erbracht werden und wie sich das Vertragsverhältnis aufbaut. Die Neuregelung hat zur Folge, dass sich die Makler nun überlegen müssen, ob sie mit der Arbeit schon vor der Widerrufsfrist beginnen. Gerade im Bereich der Online-Verträge könnte dies zu Problemen führen. Auch wenn eine erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie stattgefunden hat, kann innerhalb der Frist der Vertrag widerrufen werden. Immobilienmakler fürchten nun um ihre Provision. Die Makler haben einen Anspruch auf Wertersatz, wenn der Kunde bei Vertragsabschluss ausdrücklich zugestimmt hat, dass schon vor Ablauf der Frist mit der Suche nach einer geeigneten Immobilie beginnen soll.

Eine Befragung durch das Immobilienportal Immonet ergab allerdings, dass rund 19 Prozent der Immobilienmakler ihre Kunden nicht über das Widerrufsrecht aufklären wollen. Dadurch verlängert sich das Widerrufsrecht automatisch um ein Jahr. Also könnten Kunden auch lange nach ihrem Einzug den Vertrag widerrufen und die Provision zurück verlangen. Die zweiwöchige Frist abzuwarten wird hingegen im schnelllebigen Immobilienalltag nicht praktikabel sein. Solange der Kunde aber der Aufnahme des Geschäfts vor Ablauf der Frist zustimmt und er ordnungsgemäß über seine Rechte belehrt wurde, entstehen auf beiden Seiten keine Probleme.

Aufatmen für alle Weltenbummler – Untervermietung darf nicht verweigert werden

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Ist es möglich eine Mietwohnung während eines längeren Auslandsaufenthaltes unterzuvermieten? Ja, urteilt jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Denn die im Job geforderte Flexibilität dürfe nicht zu Lasten der Mieter fallen.

Im Beruf wird immer mehr räumliche Flexibilität erwartet. Studierende können und sollen während des Studiums ein Auslandssemester absolvieren und auch im Job sind längere Auslandsaufenthalte oft an der Tagesordnung. Doch was passiert mit der Wohnung, während man Außerlandes weilt?

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat nun im Falle eines Ehepaars aus Hamburg geurteilt. Während eines auf vier Jahre befristeten Auslandaufenthalts wollte dieses seine Wohnung in Hamburg teilweise untervermieten, um später wieder dahin zurückkehren zu können. Einen Raum behielten sie als Lagerraum für ihre Möbel und als eventuelle Übernachtungsmöglichkeit. Ihr Vermieter wollte die Untervermietung der Wohnung allerdings nicht erlauben, mit der Begründung, die Familie würde sich gar nicht mehr in der Wohnung aufhalten.

Recht auf teilweise Untervermietung darf nicht verwehrt werden

Nach Paragraf 553 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) darf eine Mietwohnung teilweise untervermietet werden, wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse daran hat „einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauche zu überlassen“. Der BGH erklärte zum aktuellen Fall, dass die Voraussetzungen des Paragrafen 553 erfüllt seien, sobald ein Zimmer einer größeren Wohnung zur Nutzung durch die eigentlichen Mieter vorgesehen sei. Deshalb hätte der Vermieter im vorliegenden Fall die Untervermietung nicht verwehren dürfen. Den Mietern wurde deshalb vom Gericht ein Schadensersatz in Höhe der für den Zeitraum angefallen Mietkosten zugesprochen.

Der Anwalt des Paares betonte noch einmal, dass das Ehepaar die Wohnung nur für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes aufgeben wollte, um danach wieder seinen Lebensmittelpunkt dahin zurückverlegen zu können. Auch der Deutsche Mieterbund begrüßte das Urteil und befand es für „gerecht und praxistauglich“, so FR Online.

Mietern darf demnach eine teilweise Untervermietung ihrer Wohnung nicht verweigert werden, sonst haben sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Die Vollständige Untervermietung hingegen ist in Paragraf 540 geregelt. Bei Verweigerung hat der Mieter hier nur das Recht auf eine außerordentliche Kündigung.

 

Seite besuchen:

http://news.immobilo.de/2014/09/24/

Markt für Wohnimmobilien verzeichnet stabile Entwicklung

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien verzeichnet trotz schwächelnder Konjunktur weiterhin einen Aufwärtstrend. Sowohl Mieten als auch Kaufpreise für Wohnimmobilien konnten in 2012 zulegen, allerdings in geringerem Maße als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zum deutschen Wohnimmobilienmarkt, die kürzlich von der HSH Nordbank veröffentlicht wurde.

Abschnitte dieses Artikels:

Mietpreisentwicklung bundesweit

Für die Studie „Marktkonferenz Wohnimmobilien Sommer 2013“ untersuchte die HSH Nordbank die Entwicklung der Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt im vergangenen Jahr. Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf 14 deutschen Großstädten. Für die Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart wurden sowohl die jeweiligen Marktentwicklungen innerhalb des Jahres aufgezeigt, als auch ein Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen der jeweiligen Märkte gegeben.

Mietpreise besonders in Ballungszentren gestiegen

Insgesamt konnte der Mietmarkt in Deutschland 2012 eine positive Preisentwicklung verzeichnen. Der stärkste Preisanstieg konnte im Bereich der Erstbezugsmieten verzeichnet werden. So kletterten die Mietpreise bei erstmaligem Bezug einer Wohnung vergangenes Jahr im Bundesdurchschnitt um 4,8 Prozent. In Ballungszentren lag der Preisanstieg für Erstbezugsmieten aufgrund der starken Nachfrage sogar bei 6,0 Prozent. Die Bestandsmieten legten im Vergleich zu 2011 bundesweit um durchschnittlich 3,6 Prozent zu, in den Ballungsräumen stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 4,3 Prozent. Im Städtevergleich der Bestandsmieten konnte in Bremen mit einem Plus von 8,7 Prozent der größte Zuwachs verzeichnet werden. Knapp gefolgt von Düsseldorf mit einer Preissteigerung von 8,3 Prozent und Stuttgart, wo die Bestandsmieten im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent zulegen konnten. In den kommenden Jahren sei laut Studie mit einer Abschwächung der Mietsteigerungen zu rechnen. Denn die zu erwartende Abschwächung der Nachfrage werde in Kombination mit verstärktem Wohnungsbau für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

 

Original-Quelle:

http://www.immobild.de/markt-fuer-wohnimmobilien-verzeichnet-stabile-entwicklung

Klage vor dem Bundesgerichtshof – Vermieter zieht für höhere Miete bis vor den BGH

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Um 20 Prozent würde ein Eigentümer gerne die Miete für seine Berliner Wohnung hochsetzen. Das Land Berlin erlaubt jedoch nur ein Plus von 15 Prozent. Vor dem Bundesgerichtshof will der Vermieter jetzt seine Forderung durchsetzen.

Unter welchen Voraussetzungen Bundesländer Mieterhöhungen begrenzen dürfen, prüft derzeit der Bundesgerichtshof (BGH). Konkret geht es um Berlin: Das Land hatte 2013 entschieden, dass besonders niedrige Wohnungsmieten innerhalb der Stadt in drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen.

Der BGH bestätigte ein entsprechendes Verfahren. Einen Verhandlungstermin gebe es noch nicht, hieß es. Im Ausgangsfall hatte ein Vermieter aus dem Berliner Stadtteil Wedding seinen Mieter auf dessen Zustimmung zu einer 20-prozentigen Mieterhöhung verklagt. 

Das Verfahren betrifft Mieten, die deutlich unterhalb der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie dürfen innerhalb von drei Jahren um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Die Bundesländer dürfen diese Grenze senken, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Mietraum gefährdet ist. Das hat Berlin im Mai 2013 getan.

 

Das Land habe seine Regulierung nicht überzeugend begründet, sagte Inka-Marie Storm vom Haus & Grund. Der Eigentümerverband unterstützt die Klage. Das Land verwendet die Wohnungsbauhilfen des Bundes dem Verband zufolge zudem nicht dazu, das Wohnungsangebot in den begehrten Berliner Bezirken zu erhöhen. “Diese Wohnungspolitik nach Gutsherrenart in Berlin soll nun höchstrichterlich untersucht werden”, erklärte Verbandspräsident Rolf Kornemann. 

Außer Berlin haben noch Hamburg und München die Grenze gesenkt. Der Verband rechnet damit, dass das BGH-Verfahren auch Auswirkungen auf die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse für neue Verträge haben könnte.

 

 

Website:

http://www.focus.de/immobilien/mieten/klage-vor-dem-bundesgerichtshof-vermieter-zieht-fuer-hoehere-miete-bis-vor-den-bgh_id_4056867.html

Bandenring wegen verkauften „Schrott-Immobilien“ hochgenommen

Die Berliner Polizei hat sechs Haftbefehle und 35 Durchsuchungsbeschlüsse im Zusammenhang mit dem Verkauf von „Schrott-Immobilien“ vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Rahmen eines gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

In Berlin wurden wegen mutmaßlichen Betrugs mit Schrott-Immobilien sechs Haftbefehle gegen Verdächtige vollstreckt. 122 Polizeibeamte durchsuchten in einer großangelegten Aktion mehrere Objekte. Zudem beschlagnahmten sie Beweismaterial in circa 35 Büros und Wohnungen – darunter Akten und elektronische Geräte wie Computer und mehrere Handys.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten „gewerbsmäßigen sowie bandenmäßigen Betrug in 21 Fällen“ vor. Hierbei seien laut den drei ermittelnden Staatsanwälten die Beschuldigten gut organisiert gewesen und arbeitsteilig vorgegangen. So haben sie zwischen 2008 und 2012 den unerfahrenen Käufern großzügige Gewinne beim Kauf von Eigentumswohnungen versprochen.

Laut den Ermittlern hätten die Betrüger den Investoren Steuerersparnisse und hohe Mieteinnahmen in Aussicht gestellt. Des Weiteren sollen sie den Käufern vor Abschluss der Kaufverträge bewusst falsche Angaben zu den Wohnungen gemacht haben. Doch waren die Kaufpreise für die Wohnungen teilweise bis zu 2,5-mal höher als ihr eigentlicher Wert. Der Gesamtschaden aus diesen Käufen ergibt mindestens 1,8 Millionen Euro. Diese Fehlinvestition brachte viele Käufer bis zum Rande ihres Ruins. Sie konnten die finanzielle monatliche Belastung nicht tragen.

Im Fokus der Ermittlung

Zu den Verdächtigen sollen neben früheren Vorständen des Immobilienunternehmens Grüezi Real Estate AG auch der Notar Manfred O. und der frühere Notar Reinhold K. gehören. Allerdings wurde diese nicht verhaftet.

Nach Angaben der Beamten sollen die beiden Notare im Zeitraum von 2008 bis 2012 für Grüzi und deren Vertriebe wie correcta pro sowie für Swisskontor Kaufverträge beurkundet haben. Bereits Ende 2011 wurde dem Notar Manfred O. vorgeworfen, Verkäufe von Schrottimmobilien beurkundet zu haben. Reinhold K. habe dagegen eher Kaufvertragsangebote beurkundet. Er soll die meist völlig unerfahrenen Käufer dazu überredet haben, Angebote abzugeben, an die sie gebunden waren. Doch die Investoren ahnten von all dem nichts, denn die Eigentumswohnungen wurden ihnen oft unter Vortäuschung falscher Tatsachen als „Steuersparmodelle“ verkauft, zum Teil zu extrem überhöhten Preisen.

Schrottimmobilien-Szene bereits vor Jahren im Visier der Ermittler

Im Jahr 2011 hatte der betrügerische Handel mit Schrottimmobilien bereits heftige Debatten in der Hauptstadt ausgelöst: Damals kam heraus, dass der von der Union als Justizsenator berufene Anwalt und Notar Michael Braun an der Beurkundung zweifelhafter Geschäfte mit Schrottimmobilien beteiligt gewesen sein soll. Folglich musste Braun nach nur wenigen Tagen im Amt zurücktreten. Jedoch konnte die Staatsanwaltschaft damals dem Anwalt keine Straftaten nachweisen.

 

Übernommen aus:

Vorschlag gegen Wohnungsnot – Ramsauer: Studenten sollen in Kasernen einziehen

Billiger Wohnraum für Studenten ist knapp – mit der Folge, dass viele sogar in Notunterkünften wie Turnhallen nächtigen müssen. Ein Hoffnungsschimmer für die Betroffenen: Womöglich können sie bald in ehemalige Büros und Kasernen einziehen.
Die schwierige Wohnsituation von Studierenden beschäftigt am heutigen Freitag einen Runden Tisch im Bundesbauministerium in Berlin. Ressortchef Peter Ramsauer stellte kurz vor dem Treffen mit Vertretern von Behörden, Studenten und Wohnungsanbietern Lösungen in Aussicht. Das Thema werde „endlich auf allen Ebenen angepackt“, sagte der CSU-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“ vom Freitag. Er werde ein Positionspapier vorlegen, in dem es auch um Handlungsanleitungen gehe.

„Wir wollen ungenutzten Wohnraum für Studierende aktivieren, freie Büros und militärische Liegenschaften zu Studentenunterkünften umwandeln und zusätzliche Investitionen der Wirtschaft ankurbeln“, sagte Ramsauer. Dabei setze man auf Anreize, „etwa auf die Wiedereinführung der steuerlichen Abschreibung“. Wichtig sei auch, dass die Kommunen Bauflächen ausweisen und Investoren mit offenen Armen empfangen würden. Read more »

Zu spät zum Immobilienerwerb?

Seit Generationen gelten Immobilien als sichere Geldanlage. Bleibt die Investition in Häuser und Grundstücke, trotz schrumpfender Bevölkerung in Deutschland tatsächlich ein sinnvoller Vermögensschutz?  

Beim Immobilienerwerb reicht es nicht aus, die gesparte Miete mit Zins-und Tilgungskosten zu vergleichen. Kapitalanleger, die Immobilien zur eigenen Nutzung erwerben, müssen auch dagegen rechnen, wie viel Zinsen sie auf ihr Kapital erhalten hätte, wenn sie es nicht in Immobilien investiert hätten. Wie wirkt sich die Inflation auf Schulden und Guthaben aus? Welche Vor- und Nachteile entstehen dem Immobilieninvestor durch Geldentwertung?   Read more »

US-Immobilienmarkt: Der neue Baumboom

Die Erholung auf dem US-Immobilienmarkt treibt den Preis für Bauholz nach oben. Auch eine Käferplage ist daran aber nicht ganz unbeteiligt. Über den Boom eines exotischen Investments.

Die Meldung hatte ausgereicht, um die Börsen mit einem Freudensprung reagieren zu lassen: Die Daten vom US-Häusermarkt zeigten zum ersten Mal seit Langem wieder eine positive Tendenz. Schließlich gilt dieser Markt als wichtiger Wirtschaftsindikator.
Dabei kam die Nachricht gar nicht überraschend. Schließlich hatte bereits ein anderer Preis darauf hingedeutet, dass es bei US-Immobilien wieder aufwärtsgeht: Der Preis für Bauholz ist an der Börse in Chicago zuletzt auf 316 Dollar je 1000 Board Feet gestiegen, das ist ein Anstieg seit Jahresbeginn um 20 Prozent. Von den 24 im Rohstoffindex S&P GSCI geführten Rohstoffen legten nur Soja und Weizen stärker zu. Ein Board Foot ist ein amerikanisches Holzmaß. Es steht für ein Brett, das 30,5 Zentimeter lang, 30,5 Zentimeter breit und 2,54 Zentimeter dick ist.
Die Krise auf dem Immobilienmarkt war bekanntlich ein entscheidender Auslöser für die weltweite Finanzkrise. Da in den USA ein Großteil der Häuser aus Holz gebaut wird, brach auch der Markt für Bauholz ein. Nun scheint der Wind nach oben zu drehen: Die Verkaufserwartungen der US-Hausbesitzer sind zum ersten Mal seit September 2007 wieder positiv, die Zahl der Baubeginne ist auf ein Vier-Jahres-Hoch geklettert. Der Häusermarkt zeige Lebenszeichen und könne einer der entscheidenden Träger eines Wirtschaftsaufschwungs sein, sagte John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco, vor wenigen Tagen.
 
Inzwischen arbeiten die nordamerikanischen Sägewerke wieder auf dem Niveau von 2008. Der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) zufolge werden in diesem Jahr 52,5 Milliarden Board Feet Bauholz gesägt, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2014 soll die Nachfrage auf 60 Milliarden Board Feet steigen.
Das US-Marktvolumen beträgt laut der Bank 20 Mrd. Dollar, es ist der größte Bauholzmarkt der Welt. Auch ein jüngster Nachfrageeinbruch aus China kann durch ein Wachstum beim Hausbau überkompensiert werden. Für ein typisches amerikanisches Haus werden 16.000 Board Feet benötigt. Patricia Mohr, Rohstoffanalystin bei der Scotiabank, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass ein sehr enges Angebot bevorstehe: “Ich habe das Gefühl, dass wir im kommenden Jahren sehr hohe Holzpreise sehen werden, selbst wenn der US-Häusermarkt sich nur langsam erholt.”
Nutznießer des hohen Holzbedarfs sind auch Unternehmen wie Weyerhaeuser: Die Aktie des Forstwirtschaftskonzerns stieg seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent, Analysten erwarten in diesem Jahr ein Gewinnplus von mehr als 40 Prozent.
Die steigende Nachfrage der Häuslebauer ist aber nicht der einzige Grund für höhere Preise: Zudem sorgt eine Käferplage in Kanada, dem weltgrößten Produzenten für Bauholz, für weiteren Auftrieb. Daten der Beratungsfirma International Wood Markets Group zeigen, dass im Sommer 2011 51 Prozent der Nutzkiefernwälder in British Columbia, der Holzprovinz des Landes, durch den Bergkiefernkäfer zerstört worden sind. Die Regierung spricht von der schlimmsten Insektenplage aller Zeiten.
 
Artikel-Quelle: 

„Sämtliche Ausstattungen sind defekt oder nicht mehr vorhanden“: Skurrile Immobilienangebote

Es gibt nicht nur die Standardobjekte mit einem Zimmer, Küche, Bad und Balkon. Manch eine Immobilie glänzt auch aufgrund ihrer Ungewöhnlichkeit. Wer will nicht in einer Leichenhalle, einem Atombunker oder in einem „Zweifamilienhaus in katastrophaler Lage“ wohnen?

Wer sich nach einer neuer Wohnung oder einem neuen Haus umsieht, sucht meistens eine schöne Bleibe, am besten in einer attraktiven Lage und zu einem guten Preis. Aber es geht auch anders: „Wenn Sie Ihr Kapital unbedingt vernichten wollen, sollten Sie zugreifen!“. Read more »

Immer mehr Obdachlose in Deutschland

Aufgrund der steigenden Mietpreise in Deutschland können sich viele Bundesbürger keine eigene Wohnung mehr leisten. Die Konsequenz: Sie verlieren ihr Zuhause und landen auf der Straße. In den Jahren 2010 bis 2012 ist die Zahl der Obdachlosen auf 15 Prozent gestiegen.

Die Mietpreise auf dem deutschen Wohnungsmarkt steigen rasant. Für viele Deutsche werden die überteuerten Mieten zu einer harten Belastungsprobe. Besonders armutsgefährdete Bundesbürger können den Explosions-Mieten nicht mehr standhalten. Sie verlieren ihr Eigenheim und finden ihr neues Zuhause oftmals auf einer Parkbank. In den Jahren 2010 bis 2012 ist ihre Zahl einer Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) drastisch um 15 Prozent gestiegen. Read more »

Immobilienbarometer: Trotz hoher Immobilienpreise ist Glaube an weitere Wertsteigerung ungebrochen

Die Zuversicht in den Wertzuwachs von Immobilien ist heute noch genauso groß wie vor drei Jahren. Das zeigt die aktuellen Umfrage zum “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24 unter rund 3.700 Kaufinteressenten. Demnach rechnet etwa jeder zweite Kaufinteressent (47 Prozent) mit einem Wertzuwachs, der die Inflation ausgleicht. Das sind genauso viele wie vor drei Jahren. Allerdings geht heute ein größerer Anteil der Befragten von einer höheren Wertsteigerung aus und ein kleinerer Anteil von einem Wertverlust. Read more »

Immer attraktiver: Sendling, Münchens neuer Stern am Himmel

 

Sendling ist gutbürgerlich und gehört zu München wie Frauenkirche und Oktoberfest. Besonders hip, modern oder angesagt war das Viertel im Südwesten der Stadt jedoch nie. Das ändert sich nun bereits seit einigen Jahren, denn Sendling wird von vielen schon als Geheimtipp für den nächsten Boom-Stadtteil gehandelt. Zwischen Harras, Westpark und Isar entstehen folglich immer mehr interessante Wohnprojekte, die für Münchner Immobilienkäufer mehr als nur einen Blick wert sind. Read more »

Lebhafter Markt in den mittleren Großstädten

Die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern in Deutschland boomt – auch in mittleren Großstädten. Investoren suchten angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise nach Zinshäusern als sichere Kapitalanlage, heißt es im „Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht Deutschland 2013“ von Engel & Völkers Commercial.

Bevölkerungswachstum vs. Neubauten
Die hohe Nachfrage von Investoren treibt die Immobilienpreise für  Wohn- und Geschäftshäuser. Die derzeit niedrigen Hypothekenzinsen sind ein zusätzlicher Impuls für die Nachfrage. Zudem lassen sich im Vergleich zu anderen Wertanlagen vor allem in den mittleren und guten Lagen höhere Renditen erwirtschaften. “In den guten Lagen der zehn größten Städte Deutschlands liegen die Kaufpreise für Wohn- und Geschäftshäuser durchschnittlich beim 18,1-fachen der Jahresnettokaltmieten“, berichtet Carsten Rieckhoff, Leiter Research bei der Engel & Völkers Commercial GmbH. Bevölkerungswachstum und ein niedriger Zuwachs an Neubauten begünstigten seiner Meinung nach die Preisentwicklung ebenfalls.   Read more »

Zinszahlungen steuerlich absetzbar – Gerichtsurteil hilft privaten Immobilienverkäufern

Die Restschuld der noch fälligen Zinsen bei Privatimmobilien kann nun steuerlich geltend gemacht werden. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Offen blieb, was passiert, wenn ein Haus mehr als zehn Jahre nach Erwerb wieder verkauft wird.
Wer künftig eine vermietete Immobilie mit Verlust verkauft, kann als Privatperson diese Verluste steuerlich absetzen. Sie werden Unternehmen gegenüber nun nicht mehr benachteiligt. Die auf die Restschuld noch fälligen Zinsen können steuerlich geltend gemacht werden. Das entschied am Mittwoch der Bundesfinanzhof in München. Mit Blick auf eine veränderte Gesetzeslage gab er damit seine bislang gegenteilige Rechtsprechung auf.

Der Kläger hatte 1994 ein Wohngebäude gekauft, dies vermietet und die erzielten Einkünfte versteuert. 2001 verkaufte er das Haus wieder, allerdings mit hohem Verlust. Der Verkaufserlös reichte nicht aus, die restlichen Kredite abzuzahlen. Wenigstens die Zinsen auf den noch verbliebenen Kreditbetrag wollte er daher als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Das Finanzamt erkannte die „nachträglichen Schuldzinsen“ nicht als Werbungskosten an. Dies entsprach der früheren Rechtsprechung. Read more »

Ferienwohnungen als Geldanlage hoch im Kurs

 

Sommerzeit ist Ferienzeit – zum Beginn der schönsten Zeit des Jahres beziehen viele deutsche Urlauber ihre Ferienquartiere im In- und Ausland. Darüber hinaus scheinen zunehmend mehr Touristen daran Gefallen zu finden, ein Urlaubsdomizil dauerhaft zu erwerben. Seit Immobilien in der Euro-Krise als Geldanlage zunehmend an Popularität gewinnen konnten, stehen auch Ferienwohnungen und –Häuser bei den Kapitalanlegern hoch im Kurs. So konnten Ferienimmobilien in den vergangenen fünf Jahren einen stetigen Nachfragezuwachs verzeichnen, wie aus einer aktuellen Umfrage einesReiseanbieters hervorgeht. Beim Erwerb einer Ferienimmobilie im Ausland gibt es allerdings einiges zu beachten. Read more »

Sanierung, Schornsteinfeger, Legionellen – Hauseigentümer aufgepasst: Was sich 2013 für Sie ändert

Im Jahres-Endspurt 2012 hat die Bundesregierung noch eine Reihe von Änderungen für Immobilienbesitzer und Mieter auf den Weg gebracht. Es sind finanzielle Erleichterungen darunter – aber auch handfeste Nachteile. FOCUS Online gibt einen Überblick.
Horrende Energiepreise, teure energetische Sanierung und Immobilienblasen in den Ballungsräumen: Das Wohnen in Deutschland wird zunehmend zum Luxus – und eignet sich damit vorzüglich als Wahlkampfthema. Die Sozialdemokraten jedenfalls haben gleich einen ganzen Katalog an Maßnahmen vorbereitet, um im Wahljahr 2013 die Seelen von Mietern und Eigentümern zu streicheln: Medienberichten zufolge sind (stärkere) Mietpreisbegrenzungen für Bestands- und Neumieten sowie Heizkostenzuschüsse geplant – und mehr genossenschaftlichen Wohnungsbau soll es auch geben.

Dass es Handlungsbedarf gibt, kann auch die aktuelle Regierung nicht von der Hand weisen. Zum Jahreswechsel sind bereits einige teils gravierende Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Read more »

Immobilien clever losschlagen – Sanieren, Sortieren, Präsentieren: So holen Sie beim Hausverkauf mehr Geld heraus

Händler präsentieren ihre Waren attraktiv im Schaufenster. Wer sein Haus verkauft, tut das oft nicht – und verschenkt damit Geld. „Homestaging“ ist oft die Lösung. FOCUS Online erklärt, was es damit auf sich hat – und wer die Dienstleistung anbietet.
Über 13 Monate stand das Haus von Karin und Hans Kargo (Name von der Redaktion geändert)aus Germering leer. Trotz Makler und einem wirklich guten Preis gab es kaum Interessenten. Schweren Herzens nahm das Rentnerehepaar seine letzten Ersparnisse in die Hand und investierte sie in eine sogenannte „Homestagerin“, die das Anwesen zum Verkauf herausputzen sollte.

„Mein Neffe hatte davon im Internet gelesen und uns dazu geraten“, erzählt die ehemalige Lehrerin Karin. Und die Expertin legte gleich los: Die alten Teppiche und Vorhänge flogen raus– schlichtes Laminat kam rein; die vergrauten Wände wurden geweißt und das Haus mit Hilfe von Mietmöbeln, Lampen und Accessoires dezent aufgehübscht. Read more »

Streitfall Umleitung – Darf ich bei Verkehrslärm die Miete mindern?

Bei einer Umleitung ist es mit der Ruhe in Nebenstraßen schnell vorbei. Die Anwohner können aber nur in engen Grenzen wegen des Lärms die Miete mindern.
Wer in einer Großstadt zwei, drei Reihen hinter einer Hauptstraße wohnt, kann die Ruhe in vollen Zügen genießen. Doch wehe, der Verkehr wird bei Straßenbauarbeiten über Monate in die Nebenstraße umgeleitet. Mit der Ruhe ist es dann dahin. Ob der Mieter in diesem Fall wegen des Verkehrslärms seine Miete mindern darf, ist allerdings nicht eindeutig.

Es kommt darauf an, entschied kürzlich der Bundesgerichtshof in einer für Juristen typischen Antwort (Az.: VIII ZR 152/12). In dem entschiedenen Fall hatte der Mieter eine ruhige Wohnung in der Schlossallee in Berlin angemietet. Nach fünf Jahren idyllischer Ruhe mitten in der Großstadt wurde plötzlich der stadteinwärts fahrende Verkehr über die Schlossallee umgeleitet, weil auf der gesamten Länge der Pasewalker Straße, über welche der Verkehr bis dahin gelaufen war, umfangreiche Straßenbauarbeiten durchgeführt wurden. Ein halbes Jahr nahm der Mieter die Lärmbelästigung an. Dann minderte er die Miete. Read more »

Hausbau Planen

Wir haben leider noch nicht viel Zeit mit Ihren Ratgebern verbringen können, konnten also noch nicht herausfinden, wie wir die Informationen zum Thema Hausbau auf die Themen Wohnungskauf und Aus- oder Umbauübertragen koünnen.

Wahrscheinlich wird es wohl auf die Analyse der Handwerkerleistungen und Preise hinauslaufen, oder?

Meine Frage nun…

Haben Sie ein paar Tipps, wie wir Ihr geballtes Hausbau-Wissen auf unser angedachtes Projekt Wohnung kaufen, Wohnung umbauen oder Wohnung ausbauen übertragen können? Read more »

Mehr Rechte für Wohnungsbesitzer – Gericht erleichtert Eigenbedarfskündigungen

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Wohnungsbesitzern gestärkt. Sie dürfen einem Mieter auch dann aus Eigenbedarf kündigen, wenn sie die Wohnung beruflich nutzen wollen.
Wohnungsbesitzer dürfen eine Mietwohnung wegen Eigenbedarfs auch dann kündigen, wenn sie die Wohnung ausschließlich für berufliche Zwecken nutzen wollen. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Mittwoch verkündeten Urteil und stärkte damit die Rechte von Wohnungsbesitzern. Der BGH verwies zur Begründung auf die vom Grundgesetz geschützte Berufsfreiheit (Az: VIII ZR 330/11).

Kündigungen wegen Eigenbedarfs sind demnach aber weiterhin nur zulässig, wenn sie für den Mieter keine unzulässige Härte bedeuten, also wenn etwa eine vergleichbare Ersatzwohnung nicht unzumutbar teuer wäre. Dies muss die Vorinstanzen nun nochmals prüfen. Read more »

Ferienimmobilien – Billiger wird es nicht mehr

Immobilien statt Aktien – das ist derzeit der Wunsch vieler Anleger. Lohnen kann sich der Kauf im Ausland: Die schlechte Wirtschaftslage drückt die Preise vor allem in Griechenland und Spanien. Wo es jetzt Villen zum Schnäppchenpreis gibt.
Breite Fensterfronten erlauben uneingeschränkte Aussicht auf die malerische Bucht und den Strand. Blickfang im Erdgeschoss ist eine offene Küche mit Ess- und Wohnbereich nebst Kamin. Im Untergeschoss sind drei Schlafzimmer und ein stylisches Bad. Den Außenbereich dominiert ein 32 Quadratmeter großer Pool. Preis des ein Jahre alten Objekts: 385 000 Euro.Wo gibt es denn solche Schnäppchen? In Lindos, dem Hot Spot von Rhodos. „Infolge der Schuldenkrise in Griechenland sind die Preise für Objekte auf der Sonneninsel seit April 2010 je nach Standort um zwischen fünf und 30 Prozent gefallen“, bilanziert Georg Petras, Geschäftsführer der renommierten Maklerkette Engel & Völkers auf Rhodos. Weitere Preissenkungen aber hält der Profi gegenwärtig für „unwahrscheinlich“, da das Gros der Eigentümer bereits ihre Schmerzgrenzen unterschritten hätten und lieber vermieteten, als noch mehr mit dem Preis runterzugehen. „Der Zeitpunkt zum Kauf von Ferienimmobilien ist daher jetzt top“, erklärt der Insel-Statthalter von Engel & Völkers. Zudem seien durch ein wie in Deutschland funktionierendes Katasteramt die Eigentumsverhältnisse auf der Insel eindeutig geklärt. Und für hohe Lebensqualität auf Rhodos sprechen neben dem milden Klima gute Restaurants, Top-Hotels, Ärztezentren und eine Privatklinik.

Nicht nur Rhodos ist ein Käufermarkt. Engel & Völkers glaubt, dass auch auf den beliebten Baleareninseln Mallorca und Menorca die dank eines Überangebots in der Spitze um bis zu 30 Prozent gestürzten Preise für Villen und Apartments nunmehr ihren Tiefststand erreicht hätten. Read more »

Wenn das Amt den Umzug will

Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) können vom Jobcenter zu einem Umzug aufgefordert werden. Auch wer als Leistungsempfänger freiwillig umzieht, muss einige Hürden überwinden. Doch aus welchem Grund es zum Umzug kommt, Leistungsbezieher sind auf die finanzielle Hilfe des Jobcenters angewiesen.

Das Jobcenter kann Hartz-IV-Empfänger zum Umzug auffordern, wenn sie der Meinung sind, dass die derzeitige Bleibe nicht angemessen, also zu groß oder zu teuer, ist. Zwar kann niemand zum Umzug gezwungen werden, aber die Leistungen werden nur dann gewährt, wenn das Jobcenter die Miete für adäquat hält. Findet ein Umzug aufgrund einer Aufforderung statt, muss das Jobcenter für den Umzug aufkommen. Wollen Leistungsempfänger von sich aus umziehen, liegt die Sachlage zum Teil anders. Read more »

“Wir brauchen ein Instrumentarium gegen die besorgniserregende Entwicklung”

Der Stadtteil Prenzlauer Berg im Berliner Bezirk Pankow gehört zu den “Paradebeispielen” eines gentrifizierten Gebietes – und das nicht erst, seitdem Wolfgang Thierse auf die zugezogegenen Schwaben geschimpft hat. Der Bezirk hat Anfang dieses Jahres Maßnahmen ergriffen und Luxussanierungen in Teilen des Bezirks eingedämmt. Einer der federführenden Inititoren im Kampf gegen die Verdrängung im Bezirk ist der Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü 90/Die Grünen), den wir für ein Interview gewinnen konnten.

Herr Kirchner, seit Anfang des Jahres gelten zahlreiche Einschränkungen für Wohnungssanierungen im Bezirk Pankow, beispielsweise ist das Zusammenlegen mehrerer kleiner Wohnungen zu einer Großen in Teilen des Prenzlauer Berges nun verboten. Auch die Nutzung von Wohnungen als Ferienunterkunft soll im Rahmen der „Erhaltungsverordnung“ unterbunden werden. Können diese Änderungen den sich bereits seit längerer Zeit vollziehenden Wandel in Prenzlauer Berg überhaupt noch aufhalten?

Nicht alleine. Uns ist bewusst, dass wir ein ganzes Instrumentarium brauchen, um sozial ausgleichend steuernd in die sehr besorgniserregende Entwicklung einzugreifen. Denn darum geht es uns: sozial verträgliche Sanierung zu organisieren und auch künftig bezahlbaren Wohnraum im Bezirk zu haben. Die Instrumente des sozialen Erhaltungsrechts sind zu ergänzen durch Zweckentfremdungsverbote, durch ein Umwandlungsverbot, durch die Ausübung des Vorkaufsrechts und durch erheblichen Wohnungsneubau.
Für Teile des Prenzlauer Bergs mögen einzelne Bausteine verspätet erscheinen, betrachtet man aber das gesamte Instrumentarium, stimmt das schon wieder nicht. Alleine eine Umwandlungsverordnung würde die Verwertungsketten im Prenzlauer Berg deutlich unterbrechen. Auch die Unterbindung der Zweckentfremdung würde gerade im Prenzlauer erg mit einem Schlag hunderte jetzt als Ferienwohnung verwertete Wohnungen dem eigentlichen Zweck – dauerhaftes Wohnen – zuführen.

Wann ist damit zu rechnen, dass die „Erhaltungsverordnung“ für den gesamten Bezirk Pankow gilt?
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Immobilienverband fordert Politik auf, Regeln für Makler zu verschärfen

Justitia soll’s richten: Der IVD fordert eine gesetzlich Verankerung von Qualitätsstandards für Makler. Foto: Oliver Weber / pixelio.de

Bevor Maklern und Verwaltern in Zukunft eine Gewerbeerlaubnis erteilt wird, müsse deren Qualifikation härter auf den Prüfstand gestellt werden. Die Basis dafür soll der Gesetzgeber schaffen, so der Maklerverband IVD. Read more »

Ein Klassiker in Petershagen

Berlin. Kaum ein anderer Baustil steht bei Bauherren so hoch im Kurs, wie das klassische, anderthalbgeschossige Landhaus mit Satteldach. Vor allem in Stadtrandlagen entfalten die zeitlosen Entwürfe ihren besonderen Charme mit viel Platz für die Familie und einem durchdachten Grundriss.

Roth-Massivhaus realisiert derzeit in Petershagen wieder ein solches Domizil als energiesparendes, frei geplantes Einfamilienhaus. Der Entwurf mit herbstbunten Verblendern ist am kommenden Wochenende, noch vor der Übergabe an die künftigen Bewohner, zur Besichtigung geöffnet. Read more »

Dr. Wulff Aengevelt: „Düsseldorf hat noch Wachstumspotentiale!

Düsseldorf ist als Arbeits- und Lebensraum sehr gefragt. Das zeigen seit Jahren steigende Einwohnerzahlen. Damit die Stadt wachsen kann, braucht sie Areale und Planungsrecht für den Neubau von Wohnungen und Gewerbeflächen. Indessen verfügt die Landeshauptstadt über ein relativ kleines, größtenteils dicht besiedeltes Stadtgebiet. Zu den Folgen zählen knappes nachfragegerechtes Wohnungsangebot und steigendes Kauf- und Mietpreisniveau. Um hier Lösungen zu finden, gibt es mehrere Arbeitskreise, in denen sich unser Haus engagiert. Read more »

Streitpunkt Nebenkostenabrechnung – So sichern Vermieter ihr Geld

Reich werden mit Immobilien? Gar nicht so einfach. Auch der Unterhalt einer vermieteten Wohnung kostet eine Menge Geld. Zwar können Eigentümer einen Teil der Nebenkosten auf ihre Mieter umlegen. Doch das Verfahren ist kompliziert. Schon kleinste Fehler bedeuten oft den Totalausfall.
Jedes Jahr, nachdem die Nebenkostenabrechnungen versandt wurden, nennt der deutsche Mieterbund dieselbe Zahl. Und jedes Jahr ist sie aufs Neue verstörend: Jede zweite Abrechnung in Deutschland ist falsch.

Wirklich verifizieren lässt sich diese Quote nicht. Da die Mieterverbände vor allem problembehaftete Abrechnungen auf den Tisch bekommen, ist ihr Blick auf die Dinge naturgemäß nicht der objektivste. Groß ist das Konfliktpotenzial aber allemal. Die steigenden Energiepreise haben die Nebenkosten in den vergangenen Jahren in schwindelerregende Höhen getrieben – und ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Längst sprechen Experten von einer „zweiten Miete“, die mehr als ein Drittel der Gesamtkosten ausmachen kann. Es ist also nachvollziehbar, dass Mieter bei der Abrechnung sehr genau nach Fehlern fahnden – zumal die Chance, tatsächlich einen Lapsus zu finden, hoch ist. Read more »